Katholische Landvolk Bewegung
Erzbistum Köln

Berichte

Berichte über Veranstaltungen, Studien- und Wallfahrten der KLB

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25.05.2016

Frühlings-Studienfahrt an den Bodensee vom 17. - 24.05.2016

Die Teilnehmer (Foto Vershoven), (Bild anklicken vergrößern)

Die Frühjahrs Fahrt der KLB führte uns in diesem Jahr an den schönen Bodensee. Vom Kloster Schloss Hersberg hoch über Immenstaad und inmitten von Weinbergen gelegen waren wir sofort begeistert. Der Glaspavillon des Hauses war bei Anwesenheit Versammlungspunkt. Dort lag uns der See zu Füssen und wir genossen bei guten Fernsicht einen unvergesslichen Anblick auch auf die schweizerischen und österreichischen Berge. Am ersten Tag stand Meersburg und seine alte Burg auf dem Programm. Die meterdicken Mauern , die alten Rüstkammern und Rittersäle sowie das Burgverlies zeugten von Können und Fleiß der Frühzeit. Die Räume ihrer letzten berühmten Bewohnerin Anette von Droste-Hülshoff sahen wir im Urzustand. Von dort blickten wir auf Unteruhldingen und die Pfahlbauten im See. Bei deren Besichtigung staunten wir über die Fähigkeiten der Bewohner, die Hütten im See zu verankern. Eine Multimediashow informierte uns über die Erforschung dieser Hütten und Stege. Auf dem Hügel darüber thronte die Birnau. Sie ist eine der schönsten Barockkirchen der Gegend. Die herrliche Ausstattung und schöne Bemalung sowie der Honigschlecker ( einer der Putten) konnten wir ansehen. Am nächsten Tag ging es nach Friedrichshafen – Schlosskirche, Park und Zeppelin Museum standen als Besichtigung auf dem Programm. Es war schon bewundernswert, was Graf Zeppelin an Visionen umgesetzt hat. Wir konnten im Museum eine Nachbildung der Hindenburg sehen und begehen. Die heutigen Zeppeline sahen wir immer am Himmel und wir konnten sogar eine Landung und einen Aufstieg derselben erleben. Der Ganztagsausflug am nächsten Tag begann mit der Schifffahrt bei herrlichem Sonnenschein auf die Insel Mainau. Auf der Insel sahen wir die schönen Blumenbeete und viele große herrliche Bäume. Das Schmetterlingshaus mit tropische Vegetation und Exemplaren von vielen großen Schmetterlingsarten entzückte uns. Anschließend begrüßte uns in Konstanz am Hafen die schöne Imperia. Das Konzil Gebäude, die malerischen Gassen sowie die schönen Rokokokirche erklärte unser Gästeführer. Samstag machten wir dann einen Ausflug nach Tettnang zum Hopfenmuseum. Durch die besondere Erklärung der Hopfenbäuerin fanden wir es sehr interessant. Sie kannte noch die schwere Arbeit früherer Jahre und vermittelte uns durch ihre Liebe zum Hopfen alles Wissenswerte. Besonders, dass Hopfen für den Geschmack des Bieres verantwortlich ist. Am Abend feierten wir die Messe in der neuen Hauskapelle. Bei wunderschönen Wetter bestiegen wir am nächsten Tag das Schiff nach Lindau. Wir hatten eine tolle Fernsicht. Schöne Flecken, wie Langenargen und Wasserburg wurden angefahren. In Lindau, mit dem bemerkenswerten Hafen durch Löwe und Leuchtturm geschützt, erwarteten uns unsere Gästeführer. Lindau trägt den Namen von den vielen Linden in der Au und wurde durch Handel besonders Salz reich, wie man uns erzählte. Die Bemalung des Rathauses und die bemalten alten Bürgerhäuser aus dem Mittelalter, sowie der Inselbahnhof beeindruckten. Nun fuhren wir über Bregenz in des schöne St. Gallen. Die dortige weltweit einmalige Bibliothek mit ihren schön geschnitzten Galerien und Schränken erfüllten uns mit Ehrfurcht. Bei der Führung sahen wir die kostbarsten Handschriften in den Vitrinen, sowie eine ägyptische Mumie. Napoleon hat diese mit dem Innen- und dem Außensarg dem Museum geschenkt. Ein großer Globus mit den Ländern im 14. Jahrhundert zeugte von Wissen und Kunst in dieser Epoche. Der nächste Tag lag ganz im Zeichen der Geschlechter der Hohenzollern. Ihre von weit her sichtbare Burg bei Hechingen stand zur Besichtigung an. Im Foyer ist der Stammbaum der Familie vom Jahr 1000 bis heute aufgemalt. Im angrenzenden Saal finden heute noch die Feste der Familie und schöne Konzerte statt. Tausende Kerzen werden dann auf den schwerer Kerzenleuchtern angezündet. Die Burg ist nicht bewohnt und dient nur zur Repräsentation. Um die Unterhaltung zu finanzierten werden dort die Besichtigungen durchgeführt. Sonntag hatten wir im Glaspavillon unserem gemeinsamen Abend. Unser Reiseleiter Herr Rolf Kowalewski hatte seine Gitarre und Liederbücher mitgebracht. Gemeinsam erlebten wir einen schönen Abend mit Vorträgen und Gesang. Dank seiner guten Begleitung und der umsichtigen Fahrweise unseres Fahrer Linus Schlopp erlebten wir unvergessliche Tage. Diese Fahrt war von Herrn Neifer wie immer hervorragend zusammengestellt. So danken wir allen die zum Gelingen unserer Reise beigetragen haben. 

Irmgard Reinartz

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17.03.2012

Jahreshauptversammlung am 17. März 2012

Der neue Vorstand: Präses Jan Opiéla, Evelyn Schöneseiffen-Vogels, Wilfried Römer. Zum Vorstand gehört auch der KLB-Referent Aloys Neifer, der sich hinter der Kamera befand.
Neuer und alter Vorstand: Pfarrer Michael Eschweiler, Pfarrer Jan Opiéla, Evelyn Schöneseiffen-Vogels, Wilfried Römer, Marlies Kolping, Prof. Dr. Hermann Schlagheck
Dank und Anerkennung für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Pfarrer Michael Eschweiler, Marlies Kolping, Prof. Dr. Hermann Schlagheck

Vorstandsneuwahlen bei der KLB Köln

Pfarrer Michael Eschweiler als Präses verabschiedet - neuer Präses ist Pfarrer Jan Opiéla

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde der bisherige KLB-Präses Michael Eschweiler nach fast 15 Jahren Tätigkeit verabschiedet. Er selbst hatte um die Entpflichtung gebeten, weil er verstärkt im ambulanten Kinderhospizdienst arbeiten möchte. In seiner Laudatio zur Verabschiedung von Präses Michael Eschweiler skizzierte der KLB-Diözesanvorsitzende Wilfried Römer Pfarrer Eschweiler als "Energiebündel, einen Mann von Wort und Tat, einen Motor und Netzwerker". Er habe ausgleichend und aufbauend gewirkt und in seiner besonderen Art Freude verbreitet. Immer habe er einen Weg zum angestrebten Ziel gefunden. "Lieber Michael, wir lassen Dich nur ungern gehen. Wir verlieren einen guten Präses, aber wir behalten einen guten Freund. Wir danken Dir ganz herzlich für Deinen großen Einsantz für die KLB Köln", so Wilfried Römer in seinem Fazit zur Verabschiedung von Präses Eschweiler. Als Geschenk erhielt er - seinem Wunsch entsprechend - eine Geldspende für die Kinderhospizarbeit. 

In einem Statement bilanzierte Pfr. Michael Eschweiler seine Präses-"Amts"-Zeit: "Es war spannend und herausfordernd, sich vom Glauben anderer begeistern zu lassen." Er sei froh, das es keine Vakanz gebe und die Kontinuität mit Pfarrer Jan Opiéla gewährleistet sei. Zum Schluß wünschte es allen "eine gute Zeit und Gottes Segen".

Neuer Präses der KLB Köln ist Pfarrer Jan Opiéla aus Köln-Bickendorf. Neben dieser Tätigkeit bekleidet er hauptberuflich das Amt des Nationaldirektors für Sinti und Roma in Deutschland. Der KLB-Diözesanvorstand hatte in einem Gespräch mit der Bistumsleitung gebeten, Pfarrer Opiéla als Nachfolger von Pfr. Eschweiler zu ernennen. Diesem Wunsch hat Kardinal Meisner entsprochen und ihn zum 1. April 2012 ernannt.

Verabschiedet wurden aus dem bisherigen KLB-Diözesanvorstand Herr Prof. Dr. Hermann Schlagheck und Frau Marlies Kolping. Prof. Schlagheck arbeitete drei und Marlies Kolping sieben Jahre im Diözesanvorstand. In seiner Würdigung des Wirkens von Prof. Schlagheck hob KLB-Vorsitzender Wilfried Römer dessen "vielseitige Persönlichkeit" hervor. Er stecke voller Wissen und Ideen für das zukünftige Leben auf dem Land. Im Vorstand habe er vieles kritisch hinterfragt und vielfältige Anregungen gegeben. 

Marlies Kolping sei eine Frau mit großen Aktivitäten bei den Landfrauen und in weiteren Ehrenämtern, so Diözesanvorsitzender Römer. Sie habe uns im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit Wort und Tat untersützt. "Dafür danken wir Ihnen ganz herzlich und wünschen Ihnen alles Gute und vor allem Gesundheit". 

Die Vorstandswahlen bestätigten die bisherigen beiden Diözesanvorsitzenden Wilfried Römer und Evelyn Schöneseiffen-Vogels. Unbesetzt (mangels Kandidaten) blieben die Positionen der beiden Stellvertreter. Der Vorstand wird kompettiert vom KLB-Präses Jan Opiéla und von KLB-Referent Aloys Neifer.

 

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