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Nacht der Lichter

Der KLB-Diözesanvorstand wünscht allen Mitgliedern und Freunden gnadenreiche Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr 2012. Ein besonderer Dank gilt allen, die uns im Jahre 2011 durch die Teilnahme an Wallfahrten, Studienreisen , Tagungen und durch sonstige Aktivitäten unterstützt haben.

Nacht der Lichter, Beate Heinen, 2011; © ars liturgica Buch- & Kunstverlag MARIA LAACH, Nr. 4153



Bildmeditation


Als Gott an Weihnachten auf dieser Welt in Armut geboren wurde, wollte er 
einer von uns sein. Er wollte von innen her mitfühlen, was ein Menschenleben 
ausmacht. Im Guten wie im Schlimmen. Und damit wollte er für immer sagen: 
Ich bin bei Dir, mein Menschenkind.

Als er vor 2000 Jahren auf dieser Erde umherzog mit seinen Jüngern, hat er 
vielen geholfen in ihren Nöten, Krankheiten und Gebrechen. Und er hat uns 
aufgetragen, uns an ihm ein Beispiel zu nehmen, seine Art zu leben 
fortzusetzen. – 
Er ist nicht mehr leibhaftig hier, aber in jedem von uns zu finden; mal als 
Hilfsbedürftiger, mal als Helfer.

In diesem Bild ist die heilige Familie obdachlos in einem Katastrophengebiet. 
Arm wie alle. Aber doch im Besitz eines großen Schatzes.

Das Kind hat eine brennende Kerze, das sich verzehrende Licht der Liebe. 
Maria, seine Mutter, hilft ihm die Kerze zu halten. Und die Menschen kommen 
und neigen sich, um an seinem Licht ihre Kerzen zu entzünden, um sich 
»anstecken« zu lassen.

Mit diesem Licht gehen sie in die Nacht hinaus. Sie bringen denen, die im 
Finstern ihrer Not und ihrem Elend sitzen dieses Licht.

Auch der Stern von Betlehem steht hier hoch über allem. Egal, wo wir sind: 
Das Licht, auch wenn es noch so klein und blass ist, leuchtet über uns.

 

Ein winzig kleiner Funke,
Gottesfunke, Gottes Sohn.
In die Welt gekommen
um Flächenbrand zu legen,
um anzustecken.

Lodernde Be-geisterung
und stilles Glühen …
Großer Trost in Dunkelheit.
Freudenfeuer
und Sehnsuchtslicht.
Uns gegeben
um weitergetragen zu werden.

Liebe um sie zu schenken.

Hoffnung um sie zu wecken. 
Trost um aufzurichten.

Lass mich, mein Gott,
deinen Auftrag erkennen:
Licht für die anderen zu
sein.
Stecke mich an mit Deiner 
Liebe, dass ich meinen Brüdern 
und Schwestern in der Not 
beistehe und ein wenig
Helligkeit in die vielen 
Nöte dieser Welt trage.


Beate Heinen

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